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In der Weimarer Republik
Unruhige
Zeiten
Nach dem Ende des 1.
Weltkriegs zogen zahlreiche Truppen in die
Grafschafter Städte, um hier demobilisiert zu
werden. Kriegsgefangene versuchten umgekehrt,
niederländisches Gebiet zu erreichen.
Arbeiter-
und Soldatenräte in der Grafschaft
Im November 1918 bildeten sich in Schüttorf,
Bentheim, Nordhorn und Neuenhaus Arbeiter- und
Soldatenräte.
Bauern- und Landarbeiterräte in der Grafschaft
In der Grafschaft bildeten sich auch Bauernräte,
eher als konservatives Gegengewicht zur Entwicklung
in den Städten.
Die
Inflation nach dem 1.
Weltkrieg in der Grafschaft Bentheim
Der Krieg hatte nicht nur
10 Millionen Menschen das Leben gekostet. Auch die
Wirtschaft taumelte in einen bis dahin nie gekannten
Abgrund.
Ergebnisse der Wahlen 1919 - 1932
Die Revolution 1918/19 und die Kirchen
Die Kulturpolitik des preußischen Kultusminister Hoffmann und andere antikirchliche Tendenzen erregten den Widerstand der Bewohner in der Region.
Naturkatastrophen in Esche
Am 1. Juni 1927 zerstörte ein Wirbelsturm in Esche
innerhalb von zwei Minuten mehrere Gebäude, ein Hektar Wald
wurde verwüstet.
Krankheiten und Hygiene auf dem Lande
Die Wohnsituation der ländlichen Unterschichten förderte unhygienische Zustände und Krankheiten wie die noch den 1930er Jahren verbreitete "Schwindsucht" (Tuberkulose).
Der
Kampf gegen die Schlafbutzen
Erst in der Weimarer Republik wurden die unhaltbaren
Wohnverhältnisse in den Häusern der Heuerleute und
Kleinbauern politisch thematisiert.
Ein Waschlappen für die ganze Familie
Der Zahnarzt Dr. Conrad
aus Bentheim erforschte Lebensbedingungen und Gesundheit der
Menschen in die Niedergrafschaft.
Leben auf dem Lande in den 1930er Jahren
